Organisationen für Flucht und inoffizielle Einwanderung

Siehe auch Artikel bei Wikipedia zu Bricha, Alija Bet

Es ist schwierig, die Geschichte der Exodus allein durch das Lesen der persönlichen Geschichten der Exodus-Immigranten zu verstehen. Es ist nicht selbsterklärend, wie sich 5.000 Juden aus allen Ecken Europas, wo sie den Holocaust überlebt hatten, in 11 provisorischen Lagern zwischen Bandol (südöstlich von Marseille), Salon und Arles (an der Rhone) sammeln konnten. All dies geschah innerhalb von nur drei Wochen, zwischen Mitte Juni 1947 und dem 10. Juli 1947. Sie wurden in 172 Lastwagenladungen zum Hafen von Sète gebracht und legten morgens um 2 Uhr heimlich Richtung Israel ab, gut ausgestattet mit Nahrungsmitteln und bereit, gegen die Flotte Ihrer Majestät zu kämpfen, wenn dies nötig werden würde, um Tel Aviv zu erreichen.

Die für eine solche Operation notwendige Logistik erfordert einen Organisationsgrad, der eigentlich nur von einem Staat geleistet werden kann. So etwas kann nicht von Privatpersonen durchgeführt werden, deren Antrieb einem spontanen Enthusiasmus entspringt.

Um die Geschichte zu verstehen, muss man den Hintergrund kennen, die verschiedenen Gruppen, die eine Rolle spielten, und die Aufgaben, die sie jeweils übernahmen, um diese komplexe Operation durchzuführen.

Die President Warfield, oder „Exodus 1947 - יציאת אירופה תש"ז“, wie sie mit bilingualem Namen durch das Hauptquartier der Haganah getauft wurde, war eines von vielen Einwanderungsschiffen, die versuchten, unentdeckt an der israelischen Küste anzulanden. Seit 1934 und über den ganzen 2. Weltkrieg hinweg trotzten sie dem Weißbuch des Britischen Mandats, das die jüdische Einwanderung begrenzte.

Bis zur Deklaration des Staates Israel im Mai 1948 hatten ungefähr 80 Schiffe mit 76.000 Immigranten an Bord seine Ufer erreicht. Die meisten der illegalen Einwanderer wurden von der britischen Marine festgenommen. Sie wurden zunächst im Internierungslager Atlit festgesetzt, aber nachdem dieses voll war, wurden sie mit Gefangenenschiffen in Lager auf Zypern gebracht. Allen Widrigkeiten zum Trotz wurde die Operation Exodus in Auftrag gegeben.

Die Exodus unterschied sich durch zwei besondere Aspekte von allen anderen Schiffen, die gegen die britische Blockade antraten.

Erstens war zu jener Zeit die Exodus das erste Schiff, das 4.554 Einwanderer an Bord hatte, verglichen mit den zuvor eingesetzten geheim operierenden Schiffen, die höchstens einige Hundert Passagiere an Bord aufnehmen konnten. Danach gab es sogar größere Schiffe, die Pan York und die Pan Crescent, die insgesamt 15.000 illegale Einwanderer transportierten.

Der zweite besondere Aspekt der Exodus-Geschichte, der sie von allen anderen Schiffen davor und danach unterschied, war, dass die Briten zum ersten und letzten Mal ihren neuen Grundsatz der Zurückweisung (Refoulement) anwandten und die illegalen Immigranten an ihren Ausgangshafen zurückbrachten. Im Fall der Exodus wurden sie nach Port de Bouc in Frankreich zurückgebracht. Als die Deportierten sich weigerten, von Bord zu gehen, brachten die Briten sie nach Hamburg, die seit Ende des 2. Weltkriegs zur britischen Besatzungszone gehörte.

Offensichtlich gab es bis 1948 keinen jüdischen Staat, sodass wir fragen müssen, wer denn diese Fluchtoperationen aus Europa und die geheime Immigration nach Israel organisierte. Wer machte sich auf, um die Überlebenden des Holocausts zu befreien, 330.000 Juden aus ganz Europa und Russland, und sie vor dem eklatanten Antisemitismus, der in Europa grassierte, in Sicherheit zu bringen?

Theodor Herzl in Basel, 1897

 

Obwohl das jüdische Volk in jenen Tagen keinen eigenen Staat hatte, gab es eine weltweite jüdische Führung, die kontinuierlich danach strebte, die Infrastruktur für die Gründung eines jüdischen Staates in Israel aufzubauen.

Als Bestandteil dieser Infrastruktur wurde am 3. September 1897 beim Ersten Zionistischen Kongress in Basel von Theodor Herzl die Zionistische Bewegung gegründet. Die Zionistische Bewegung betrachtete die Überlebenden des Holocausts in Europa und den arabischen Ländern als unabdingbare Ressource für den zukünftigen Staat. Zusätzlich bauten sie folgende nationale Institutionen auf:

 

1. Die Zionistische Weltorganisation (WZO) ist eine Dachorganisation, die für die Koordination der Aktivitäten aller zionistischen Organisationen weltweit sowie als provisorische Regierung des zukünftigen Staates gegründet wurde. Zu Beginn vertrat die WZO die jüdische Gemeinschaft in Israel gegenüber dem Osmanischen Reich, und dann das gesamte jüdische Volk. 1929 wurden die aktiven Funktionen der WZO auf die Jewish Agency übertragen und die WZO behielt die politischen Aufgaben.

 

2. Die Jewish Agency wurde am 11. August 1929 gegründet. Gemeinsam mit dem Jewish National Council bildete sie die National Assembly (Nationalversammlung), die in der Tat als „Regierung des zukünftigen Staates“ fungierte.

Der National Council war in enger Abstimmung mit der Jewish Agency verantwortlich für das Tagesgeschäft aller interner Angelegenheiten der jüdischen Gemeinschaft in Israel. Darüber hinaus diente er auch als offizielle Vertretung des jüdischen Volkes gegenüber der britischen Regierung, die das Mandat über das Land Israel hatte.

Innerhalb der Jewish Agency gab es eine Regierungsabteilung, die sich mit den Außenbeziehungen der jüdischen Gemeinschaft befasste. Andere Abteilungen waren die Sicherheitsabteilung, die Einwanderungsabteilung und die Bildungsabteilung.

Unter anderem leitete die National Assembly folgende Bereiche:

  • das Bildungssystem

  • das Oberrabbinat

  • die Bezirksverwaltung

  • Beziehungen zur jüdischen Gemeinschaft weltweit

  • Beziehungen zum britischen Hochkommissar und zur Mandatsregierung

  • Immigration und Eingliederung von Einwanderern aus aller Welt (inklusive der inoffiziellen Einwanderung während der britischen Weißbuch-Politik)

  • Fundraising in den jüdischen Gemeinschaften weltweit

  • Außenbeziehungen und Werbung um Unterstützung für die Gründung eines jüdischen Staates

Während ihrer aktivsten Jahre bis zur Gründung des israelischen Staates wurde die Jewish Agency von David Ben-Gurion geleitet (Vorsitzender von 1935 – 1948).

 

3. Der Jüdische Nationalfonds kaufte Land für jüdische Siedlungen in Israel.

 

4. Der Gründungsfonds - Keren Hayesod war der finanzielle Arm der zionistischen Führungsspitze. Der Gründungsfonds konzentrierte sich darauf, die Sammlung jüdischer Holocaustüberlebender in DP-Lagern in Europa (gemeinsam mit anderen internationalen Organisationen) zu finanzieren, gab Geldmittel für die Flucht aus Europa, die legale und inoffizielle Einwanderung nach Israel, die Eingliederung neuer Immigranten und die Finanzierung der Aktivitäten der Jewish Agency in Israel und im Ausland.

Die Sicherheitsabteilung der Jewish Agency

Die Haganah, Palmach, Palyam, Clandestine Immigration Foundation, Freiwillige aus dem Ausland und die revisionistischen Organisationen Etzel und Lechi

Der Bedarf nach organisierter Sicherheit zur Verteidigung der Juden in Israel entstand mit dem Machverlust des Osmanischen Reiches lange vor der Gründung der Jewish Agency und ihrer Sicherheitsabteilung. Schon damals musste die jüdische Gemeinschaft sich gegen die Angriffe arabischer Aufständischer verteidigen. Die Geschichte von Kfar Gileadi, Tel-Chai und Trumpeldor, die sich 1920 ereignete, war nur einer von vielen Berichten über arabische Überfälle, die jüdische Siedlungen angriffen, um so viele Siedler wie möglich zu töten. Zu jener Zeit basierte die Selbstverteidigungspolitik auf dem Prinzip, dass jede Siedlung ihre eigene Verteidigung organisiert, so wie es in Tel-Chai der Fall war. Später veränderte sich diese Politik dahingehend, dass regionale, mobile Verteidigungskräfte aufgestellt wurden. Zu ihnen gehörten die HaSchomer-Kräfte (Wächter), die autonom in Galiläa operierten, die Hebrew Battalions und die Notrim (Wachen), die unter britischem Oberbefehl in Israel standen, nachdem die Briten und Franzosen das Osmanische Reich 1917, am Ende des 1. Weltkriegs, besiegt hatten.

Nach den arabischen Ausschreitungen von 1929 und der Gründung der Sicherheitsabteilung der Jewish Agency veränderte sich die Sicherheitspolitik der jüdischen Gemeinschaft erneut. Bei der neuen Herangehensweise sah man die arabische Revolte bereits voraus und erklärte, dass die Selbstverteidigung organisiert und zentralisiert werden müsse. Dafür sollten massenweise Soldaten rekrutiert, Material, Waffen und finanzielle Mittel aufgetrieben werden. Die Zusammenfassung aller privater Siedlungen und bewaffneten Organisationen unter der Schirmherrschaft der World Zionist Organization (WZO) und der Jewish Agency ermöglichte das Fundraising, das für die Organisation der Selbstverteidigung für die gesamte jüdische Gemeinschaft in Israel nötig war. Zu Beginn unterstützte sogar Jabotinsky die gemeinsame Organisation unter der Schirmherrschaft der WZO und der Jewish Agency. Aber als moderate Kräfte innerhalb der WZO gemeinsame Operationen mit den Briten befürworteten, obwohl es die Antiimmigrationspolitik des Weißbuches gab, zogen sich die Revisionisten aus den gemeinsamen Operationen zurück. Mehrere Haganah-Einheiten aus der Gegend von Jerusalem schlossen sich ihnen an.

Auf der anderen Seite stand die Mehrheit der jüdischen Gemeinschaft vereint hinter der Jewish Agency und ihren offiziellen Verteidigungskräften– der Haganah. 1930 wurde das Kommando der Haganah ins nationale Hauptquartier verlegt, das unter ziviler Aufsicht stand, kontrolliert von der jüdischen Führungsspitze, dem National Council und der Jewish Agency unter der Leitung von David Ben-Gurion, ihrem Oberbefehlshaber. Nur unter diesen Rahmenbedingungen wurde die Haganah von der WZO finanziell unterstützt. Diese befähigte die Haganah, sich als echte operationale Organisation aufzustellen, mit Befehlsgewalt und Koordination auf nationaler Ebene. Die neue Organisationsstruktur umfasste den Palmach (Spezialeinheiten), Palyam (Marineeinheiten), Ta’as (Produzent von Waffen- und Rüstungsgütern), Gadna (Jugendkorps) und andere operationale Kräfte.

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Die Zunahme des Antisemitismus in Europa, die Flucht der Juden vor dem Naziregime und die Verschließung aller Länder ihnen gegenüber führte zur spontanen Organisation der Fluchtbewegung Bricha, die Juden verhalf, nach Zentralasien und in den Nahen Osten zu entkommen. An der Spitze dieser Bewegung standen Anführer aus dem Untergrund der zionistischen Pionierbewegung in Polen. Zunächst gab es keine Verbindung zwischen dieser Bewegung und der Führungsspitze der jüdischen Gemeinschaft in Israel. Später, nach 1934, begann die Haganah mit der zionistischen Pionierbewegungen in Europa zu kooperieren, um Immigranten illegal nach Israel zu bringen. Auf diese Weise begann die inoffizielle Immigration.

Zunächst kooperierte die Leitungsebene der jüdischen Gemeinschaft in Israel nicht mit den Fluchtinitiativen und den illegalen Einwanderungsaktionen, weil sie eine Gefährdung der Zusammenarbeit mit den Briten und der legalen Immigration befürchteten, die zu jener Zeit von diesen ermöglicht wurde. Nachdem aber das britische Weißbuch 1939 in Kraft trat, die jüdische Immigration auf 1.500 Personen pro Monat begrenzt und auch der Landkauf für jüdische Siedlungen limitiert wurde, startete die jüdische Führung den Mossad LeAlija Bet, den operativen Arm der Haganah, der dazu bestimmt war, die illegale Einwanderung nach Israel zu organisieren. Mitglieder der Haganah beteiligten sich am Kommando und dem Betrieb jener Schiffe, die Immigranten an die Küste Israels brachten, gaben logistische Unterstützung in den europäischen Abfahrtshäfen und organisierten den Informationsdienst und die Kommunikation (Gideonseinheiten), damit die Schiffe sicher nach Israel gelangen konnten.

Im August 1945 beschloss die Leitungsebene der Jewish Agency unter der Führung von David Ben-Gurion in Kooperation mit den revisionistischen Bewegungen Etzel und Lechi offen gegen die Briten zu kämpfen und gründeten the Hebrew Resistance Movement, mit der die illegale Immigration gefördert und eine Strategie zur militärischen Selbstverteidigung erarbeitet werden sollte. Ben-Gurion rief zu einem offenen und bewaffneten „Kampf für die Immigration“ auf, aber schließlich wurde beschlossen, die Haganah damit zu beauftragen, die dynamischen Aktivitäten der illegalen Einwanderung zu organisieren.

Vor dem 2. Weltkrieg brachten die Haganah und die Clandestine Immigration Foundation erfolgreich mehr als 6.000 Einwanderer auf 16 Schiffen nach Israel. Nur drei konnten ihre Passagiere nicht anlanden lassen. Zusätzlich wurden illegale Einwanderer aus arabischen und nordafrikanischen Ländern geholt, auf dem Land- und sogar auf dem Luftweg.

David Ben-Gurion

Zwischen 1945 und 1948 intensivierten sich die illegalen Einwanderungsaktivitäten und es kamen über 70.000 Immigranten auf 64 Schiffen. Mitglieder des Palyam (Marinezweig des Palmach) kommandierten, navigierten und sicherten die Schiffe, und Mitglieder der Haganah geleiteten die Einwanderer an Land. Die Haganah startete auch Operationen unter jüdischen Flüchtlingen in den europäischen DP-Lagern und in den Gefangenenlagern auf Zypern. Abgesandte der Haganah, von denen manche Soldaten der britischen Armee bei der Jüdischen Brigade waren, unterstützten die Fluchtbewegung beim Transfer der Flüchtlinge aus Osteuropa in den Westen und von dort nach Israel.

Später übernahm die Clandestine Immigration Foundation auch die Funktionen der Fluchtbewegung zusätzlich zur Organisation der illegalen Einwanderung und der Entsendung der Schiffe. Sie schulte die jugendlichen Einwanderer militärisch und mental und vermittelte zionistische Ideen, da sie die Basis für die Einberufenen aus dem Ausland bildeten (Gahal), die in Israels Unabhängigkeitskrieg kämpfen würden. Spezielle Trainingslager wurden bereits in Europa für die zukünftigen Soldaten eröffnet. Die Haganah-Mitglieder warben auch jüdische Freiwillige aus dem Ausland an (Machal), damit diese bei den vorhersehbaren Kämpfen um den neuen Staat halfen.

Der größte Teil der Schiffsbesatzung auf der Exodus waren Freiwillige aus dem Ausland, hauptsächlich jüdische Amerikaner, die angeworben wurden, als die Immigrationsschiffe in den USA von der Haganah angekauft wurden. Einige jüdische Besatzungsmitglieder, die die Schiffe nach Europa brachten, kehrten in die USA zurück, um weitere erworbene Schiffe über den Atlantik zu bringen.

Parallel zur WZO, die sich um die Bewahrung der jüdischen Gemeinschaften im Ausland bemühte, da diese als menschliche Ressource für den neuen Staat dienen sollten, traten andere jüdische Organisationen dafür ein, die Juden in Israel und Juden allgemein zu schützen und zu stärken. Eine der größten und finanzkräftigsten Organisationen war Joint (American Jewish Joint Distribution Committee), 1914 durch die Vereinigung von drei großen jüdisch-amerikanischen Wohltätigkeitsorganisationen gegründet. Joint ist heute immer noch aktiv und rettet jüdische Einzelpersonen sowie Gemeinschaften in Gefahr.

Manchmal passten die Aktivitäten des Joint nicht zu den Zielen der WZO, die jüdischen Ressourcen in Europa zu bewahren. Joint arbeitete beispielsweise daran, Juden aus Europa in die USA, nach Kanada oder Südamerika zu bringen, im Gegensatz zu den Wünschen der WZO. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Organisationen traten trotz ihres gemeinsamen Ziels, Juden zu retten, egal wo sie leben, besonders zu Tage, als sie zu verhindern versuchten, dass die Exodus-Immigranten gezwungen würden, in Port de Bouc von Bord der Deportationsschiffe zu gehen. Joint brauchte lange, um sich dazu durchzuringen, die Deportierten zu unterstützen, denn es erforderte finanzielle Mittel und Proviant, damit der Widerstand der Immigranten gegen die Entladung der Schiffe aufrecht erhalten werden konnte. Als aber die Entscheidung bei Joint einmal gefallen war, kam die Hilfe großzügig an und begleitete die Exodus-Internierten in den Lagern, in die sie in Deutschland gebracht wurden: Pöppendorf, Am Stau, Emden und Sengwarden.

 

Die Fluchtroute von Arieh Itamar und seiner Familie, der als Kind illegal immigrierte, 1941 – 1947.

Die Karte ist interaktiv. Wenn Sie die blauen Ellipsen anklicken, werden Sie zu den exakten Standorten bei Google Maps weitergeleitet.

Erläuterung der Flucht- und Immigrationsrouten, die auf der Karte beschrieben werden
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Der letzte Abschnitt der Flucht des Immigranten Arieh Itamar und seiner Familie beschreibt einen 300 km langen Fußmarsch an der Grenze zwischen Polen und der russischen Besatzungszone in Deutschland entlang. Es wurde der Weg in Polen gewählt, um Kontakte mit den russischen Streitkräften in Deutschland zu vermeiden, damit sie nicht gefangen genommen und nach Russland zurückgeschickt würden, woher sie einige Monate zuvor geflohen waren. Der Grenzübertritt nach Deutschland erfolgte in der amerikanischen Besatzungszone nahe der österreichischen Grenze bei der Stadt Ainring.